Leitbild der Evang. Tageseinrichtung für Kinder

 

 

Umfeld:

Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kinder im Alter von 6 Monaten bis

3 Jahren. Sie verfügt über 30 Ganztagsplätze und ist in drei Gruppen zu je 10 Kindern aufgeteilt. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Cappeler Str. 74 in Marburg.

 

Einzugsbereich:

Die Kinder unserer Einrichtung kommen aus dem gesamten Einzugsbereich der Stadt Marburg.

 

Geschichte der Einrichtung:

Die Kinderkrippe wurde 1981 auf Initiative von Betriebsrat und Geschäftsführung der Deutschen Blindenstudienanstalt als betriebliche Sozialeinrichtung zur Tagesbetreuung für Kinder von Beschäftigten ins Leben gerufen.

Als im Jahr 1984 die Kinderkrippe aus finanziellen Gründen von der Schließung bedroht war, schlossen Landeswohlfahrtsverband, die Stadt Marburg und die Deutsche Blindenstudienanstalt einen Vertrag zur Sicherung des Fortbestandes ab. Kernpunkt dieses Vertrages war die sog. „Drittelfinanzierung“, d. h. die drei vertragsschließenden Parteien beteiligten sich mit je einem Drittel an den Kosten der Kinderkrippe.

Mit diesem Vertrag wurde der Anspruch der Stadt Marburg auf Belegung von vier Plätzen geregelt. Über die Vergabe dieser Plätze entschied das Jugendamt der Stadt Marburg.

Aufgrund des hohen Personalalters der Mitarbeiter der Deutschen Blindenstudienanstalt wurde der Bedarf an Krippenplätzen in den letzten Jahren immer geringer, so dass sich die Geschäftsführung und der Betriebsrat entschlossen die Kinderkrippe an einen anderen Träger abzugeben.

Seit 01.08.2001 befindet sich nun die Kinderkrippe in der Trägerschaft des Evangelischen Stadtkirchenkreis.

Am 01.04.2008 ist die Kinderkrippe in die Räumlichkeiten Cappeler Str. 74 umgezogen. Die Kinderkrippe wurde ab 01.05.2008 auf 3 Gruppen mit je 10 Kindern erweitert.

 

Ziele:

Den Grundbedürfnissen jedes Kindes begegnen wir offen und freundlich. Die Arbeit nach dem situationsorientierten Ansatz bedeutet für uns, dass die Kinder eigen - aktiv und selbst - tätig sind. Wir greifen auf, was die Kinder bewegt und bieten die Umgebung zur Auseinandersetzung.

Wir achten die Individualität des einzelnen Kindes und bieten Spielräume zur Entwicklung des Selbstwertgefühls, Konfliktlösungsverhalten, Gemein-Scharfsinn sowie Entwicklung von Kreativität und Fantasie. Neugier und Lernfreude werden gestärkt. Entwicklung von Sprache und Kommunikations-Fähigkeit werden gefördert sowie Anregungen zur Weiterentwicklung der Motorik gegeben.

Um Kindern und Eltern eine verlässliche und pädagogisch qualifizierte Betreuung zu gewährleisten, legen wir großen Wert auf kontinuierliche Bezugspersonen, die sich durch Engagement und Fortbildung zur Unterstützung der außerfamiliären Erziehung weiterentwickeln und neuen Herausforderungen stellen.

 

 

Gruppenübergreifende Arbeit:

Eine Stärke unserer Einrichtung ist das Arbeiten in Gruppen mit wechselnder Zusammensetzung. Dadurch entsteht ein Beziehungsgeflecht, in dem alle Kinder in wechselndem Kontakt mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen stehen.

 

 

Elternarbeit:

Gesprächsbereitschaft und gegenseitiger Informationsaustausch sorgen für Transparenz in der Arbeit und fördern eine offene und positive Elternarbeit.

Die Arbeit beginnt bereits bevor das Kind die Einrichtung besucht, in dem ein Erstgespräch zum Kennenlernen und Informationsaustausch über Tagesablauf, Regeln und die Arbeit in der Einrichtung stattfindet. Das Gespräch dient auch dazu, Fragen der Eltern in einer ruhigen Atmosphäre zu beantworten.

 

 

Struktur:

Der Tagesablauf ist durch einfache und verständliche Regeln strukturiert. Konsequentes Handeln gehört zum Alltag und gibt Orientierung und Sicherheit. Im Rahmen dieser Struktur wird Sozialisierung erfahrbar gemacht.

 

 

Religiöse Erziehung:

Wir vertreten ein christliches Menschen- und Weltbild und nehmen die Kinder so an, wie sie sind.

Wir vermitteln im täglichen Handeln Toleranz und Menschenwürde. Durch ein verständnisvolles und partnerschaftliches Miteinander übermitteln wir Normen und Werte für den Umgang mit Mensch und Natur.

Wir feiern die christlichen Feste und geben durch Bilder, Geschichten und Symbole Hilfe zur Orientierung und machen Gemeinschaft erfahrbar.

Durch regelmäßige Besuche unseres Gemeindepfarrers werden christliche Begebenheiten und Rituale vertieft.

 

 

Teamarbeit:

Wir erwarten ein hohes Maß an Teamfähigkeit von unseren Mitarbeitern. Gegenseitiger Respekt und kontinuierlicher Austausch geben uns Sicherheit und Handlungskompetenz.

Durch Flexibilität und Engagement unterstützen wir uns gegenseitig und können gezielt langfristige und spontane Projekte durchführen.